Virtuelle Zahlungsmittel auf dem Vormarsch

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Virtuelle Währungen gewinnen an Wichtigkeit und sollen unseren Alltag weiter erleichtern. Einer der bekanntesten Anbieter ist zweifelsohne Bitcoins. Die völlige Anonymität bei Transaktionen sorgt jedoch nicht nur für Begeisterung. Der Geldwäsche-Skandal um Liberty Reserve hat dazu geführt, dass Währungshüter ein wachsames Auge auf den Anbieter haben. Zudem sind Bitcoins auch für Investoren äußerst interessant. Wer im Frühjahr 2013 investierte, konnte neun Monate später den zehnfachen Betrag einstreichen. Ende 2013 betrug das Handelsvolumen rund acht Milliarden Euro. Allerdings wird die Sicherheit innerhalb des Systems immer noch kritisiert.

Spürbare Auswirkungen auf den Alltag dürfte das bargeld- und kartenlose Bezahlen haben. Visa und MasterCard wollen Kassen in Geschäften mit der NFC-Lösung ausstatten und so ermöglichen, mit dem Smartphone kleinere Rechnungen zu begleichen. MasterCards Technologie wird dabei auch vom dem Unternehmen Cashcloud genutzt, dass hierfür eine App entwickelt hat. Im Zusammenspiel mit dem Cashcloud Prepaid MasterCard PayPass-Sticker, der auf das Smartphone geklebt wird, muss der Kunde zum Bezahlen lediglich sein Handy vor ein speziell eingerichtetes Terminal halten.

Wer Zugfahren möchte, ohne vorher umständlich ein Ticket zu lösen, kann dank touchandtravel zumindest in der Berliner U-Bahn darauf verzichten. Nach der Anmeldung per GPS oder QR-Codes ermittelt eine App automatisch die Start- und Zielpunkte der Reise ermittelt, der Nutzer bestätigt den Fahrtantritt, durch einen Klick. Im Anschluss errechnet der Dienst den günstigsten Tarif, wobei sogar mehrere Fahrten zu einer Tageskarte zusammengefasst werden. Der Kunde bezahlt seine Fahrten am Ende des Monats per Bankeinzug.

Praktisch für WGs, Vereine, Reisegruppen oder andere gemeinsame Kassen ist der Dienst iou.ch, der von Studenten entwickelt wurde. Hier kann jedes Mitglied seine eigene Zahlungsein- und ausgänge protokollieren. Das Programm errechnet daraufhin automatisch, wer mit der Zahlung im Rückstand ist, oder Guthaben übrig hat. PDF-Funktion und Diagramm-Ansichten erhöhen die Übersichtlichkeit der gemeinsamen Kasse. Die virtuelle Brieftasche übernimmt also die Buchführung über das gemeinschaftliche Geld und kann unkompliziert von jedem Beteiligten aktualisiert werden.

Weiterführende Links:
http://www.spiegel.de/thema/bitcoins/
http://www.cashcloudag.com/
http://www.bahn.de/p/view/buchung/mobil/db-tickets.shtml
http://www.iou.ch/

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