Geldanlage-Trends 2014

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Anlageberater und Anleger sind 2014 in diesem Jahr weltweit zuversichtlich wie lange nicht mehr. Vor allem dem asiatischen Börsenmarkt werden große Wachstumschancen zugeschrieben. Doch auch innerhalb Europas gibt es neue Trends. So sind derzeit vor allem nachhaltige Geldanlagen auf dem Vormarsch. Immer mehr Anleger wollen ihr Geld nach sozialen Gesichtspunkten und Umweltbewusstsein investieren. Dabei ist derzeit allerdings noch problematisch, dass der Markt hierfür kaum Standards entwickelt hat. So sind Ölfirmen innerhalb von grünen Investmentfonds keine Seltenheit. Der Anleger muss sich also durchaus umfassend informieren, um geeignete Möglichkeiten zu finden.

Nachhaltige Geldanlagen sind jedoch keinesfalls gleichbedeutend mit niedrigen Renditen. Durch die Wirtschaftskrise 2008/09 ist das Interesse an realen Sachwerten unter den Anlegern stark gewachsen. Unter anderem spiegelt sich dies im steigenden Interesse an Immobilien als Investitionsobjekten wieder. Neben dem Kauf von Objekten in Eigenregie können Anleger auch in offene oder geschlossene Immobilienfonds investieren, was oft schon mit vergleichsweise geringen Beträgen möglich ist und auf diese Weg an der guten Konjunktur der  Branche mit profitieren.

Daneben finden auch bisherige Außenseiter wie Container Investments immer mehr Interessenten. Vor allem die hohe Rendite verlockt Anleger, Schiffscontainer zu leasen oder zu erwerben. Auch die Reedereien profitieren von diesem Geschäft, da auf diese Weise Kapital für andere Investitionen zur Verfügung steht. Da der Markt gegenüber Nachfrageschwankungen weitestgehend stabil ist, ist er auch für private Investoren gut geeignet. Die Laufzeit beträgt zwischen drei und sieben Jahren, eine Geldanlage ist ab ungefähr 3.000 € möglich.

Ein weitere interessanter Trend geht in Richtung Crowdinvesting. Hier stellen aufstrebende Unternehmer Produktideen vor und sammeln unter den Mitgliedern der Plattform Geld zum Erreichen des Ziels. Der Vorteil dabei ist beiderseitig: Während die Initiatoren ihre Unabhängigkeit wahren und auch kreativere Ideen den Weg in die Supermarktregale finden, wird das Risiko aufgrund zahlreicher Mitinvestoren minimiert. Um ein Projekt zu fördern, sind nur kleine Beträge notwendig. Wird das Startkapital nicht erreicht, erhalten Anleger ihr Geld zurück. Bei einem erfolgreichen Start hat der Investor damit eine stille Beteiligung erworben. Eine Nachschusspflicht gibt es nicht, allerdings droht bei Insolvenz der Totalverlust des Einstiegskapitals.

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